Dienstag, 6. November 2012

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Tick Tack - 3 Monate sind um!
Jetzt ist es anfangs November und ich lebe mit 33ºC in einem schwülen und drückenden Frühling. Der Ventilator schwingt hier Tag und Nacht seine Flügel und sobald die Sonne sich zum Abgang vorbereitet, wird man von 1000enden von Mücken überfallen und gegessen.
Apropos essen: Letztes Wochendende machte ich SUSHI. Ich traf mich mit einer deutschen Austauschschülerin und deren Freundin und zusammen kreierten wir eine unglaublicher Menge, unglaublich guten Sushis mit Lachs, Gurken, Avocado, Frischkäse und Ei. Als wir schlussendlich vor unserem Sushiberg sassen fühlten wir schon ein leicht gesättigtes Gefühl im Bauch vom vielen vorherigen Schnausen. So luden wir die Gasfamilie von Nora (die Austauschschülerin) ein, kräftig mitzuessen, aber aus irgendeinem Grund haben Argentinier wirklich Angst von diesem japanischen Gericht und so wollte uns niemand wirklich helfen... Sushi zu essen ist hier so gar nicht üblich, ich denke weil kein Fleisch darin vorkommt! :)
Nicht nur mit dem Essen bin ich kreativ geworden, auch in der Schule geht es vorwärts! Ich habe jetzt nähmlich mit Manadala ausfärben während dem Unterricht angefangen... Da ich hier Mitten im Schuljahr gekommen bin, am Anfang sowieso nichts verstanden habe und sich grosse Lücken gebildet haben, fehlt mir total die Motivation um entwas zu machen, geschweige den zuzuhören... Ich finde auch dass die Lehrer hier in manchen Fächer jeweils aus einer Mücke einen Elefant machen und so arbeiten die hier einen Monat an einem Maththema, welches mir der liebe Herr Abplanalp in der Schweiz in 10 Minuten erklähren würde.
Zum guten Glück fehlen nur noch knappe 2 Wochen Unterricht, einige Jahresexamen und dann Starten meine 3 monatigen Sommerferien. Ich bin schon total gespannt auf warme Weihnachten! :)

Ich witme diesen Post der Zahl 3, weil dies zum Einen meine Lieblingszahl ist und weil zum Anderen jetzt wircklich schon 3 Monate vergangen sind wo ich zum lezten Mal mein Lieblings Kokos-Schoggi-Jogurt am zürcher Flughafen gegessen habe. In dieser letzten Zeit ist so unglaublich viel geschehen, ich habe eine Menge erlebt, gelernt und gesehen, ich liess mich faszinieren, verwundern und manchmal auch ein Bisschen erschrecken. Ich freue mich total auf die kommenden Monaten die ich in meinem argentinischen Abenteuer erleben darf, aber ich freue mich auch jeden Tag mehr auf mein geliebtes, vertrautes Leben in Bern das ich manchmal ziemlich vermisse...


Los Sushis mit Nora und Carola



 Anstatt in die Schule zu gehen, machten meine Schwester und ich, mit Mozzarella und getrockneten Tomaten gefüllte Gnocchis!  


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