Am Abend und in der Nacht wurde jeweils richtig Argentinisch gegessen und genossen, mit viel Fleisch, argentinischer Folkloremusik, es kamen einige sehr bekannte argentinische Musiker und mit argentinischem Tanz.
Wir Austauschschüler waren als "freiwillige Mitarbeiter" eingeteilt und hatten die Aufgabe dort mitzuhelfen wo man uns brauchte. Da die Argentinier sowieso total unorganisiert sind und die argentinischen Gauchos noch unorganisierter sind, mussten wir manchmal 400 Stühle an einem Ort hinstellen um diese nach einer halben Stunde wieder alle aufeinander zu stapeln oder an doch an einen anderen Fleck zu deponieren. So wurden wir ziemlich herumgescheucht, aber das war nicht so schlimm weil wir sowieso ziemlich viel Zeit und eine Menge Spass als Gruppe hatten!
An diesem Wochenende wurden mir wieder einige argentinische Klischees bestätigt und irgendwie realisierte ich einmal mehr dass ich nun wirklich in Argentinien und nicht in der Schweiz bin. So zum Beispiel haben die hier ihre eigene Uhr, welche zwischen 30-60 Minuten nachgestellt ist - was so viel heisst wie, wenn man um 21:00 Uhr abgemacht hat, kommt man frühestens um 21:30 Uhr. Auch die Gastfreundschaft in diesem Dorf war so riesig und erfreulich, so waren wieder einmal Alle fasziniert und erfreut aus Besuch von fünf verschiedenen Ländern.. Mit vielen Glückwünschen, Einladungen um wiederzukommen, vollen Bäuchen und voller Herzlichkeit getankt, verliessen wir das schöne Dorf und kehrten in das Grossstadtleben zurück...


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